Philosophische Praxis MILAN Erfurt

             Dietlinde Schmalfuß-Plicht - Willkommen!

 

Trauerrede | Trauerbegleitung

Trauerfeier:

Rituale, die gemeinsam begangen werden, können sinnstiftend sein. Etwas miteinander zu teilen hilft, uns im Lebensprozess und im Lebensfluss zugehörig zu fühlen.
Ich höre Ihnen zu, finde gemeinsam mit Ihnen den passenden Rahmen, fasse in Worte, was Ihnen wichtig ist und geleite Sie durch die Stunde des Abschieds.

Für Einzelne:

Wenn wir einen nahen Angehörigen oder einen guten Freund verlieren, stellen sich uns meist unzählige Fragen. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Manche sind verzweifelt, andere wütend, wieder andere können die Einsamkeit, das Verlassen-Sein, kaum ertragen.

In der Philosophischen Praxis haben Sie die Möglichkeit über ihre Fragen, Zweifel und Gefühle zu sprechen.

Es gibt keine fertigen Antworten, ich biete Ihnen aber an, mit Ihnen gemeinsam neue Wege im Denken und Nach-Denken über den Tod und die Trauer zu beschreiten. Das, was Philosophen vor uns zu diesen Fragen zu sagen hatten, kann uns dabei behilflich sein.


Für Institutionen:

Für Gruppen führe ich Trauerseminare durch, in welchen im gemiensamen Philosophieren eventuell ein neuer Zugang zum Umgang  Sterben, Tod und Trauer gefunden werden kann.

Flyer "Abschied nehmen"
zum Herunterladen
1Abschied nehmen.pdf [ 316.3 KB ]


Sprechen Sie mich an, damit wir einen Termin vereinbaren können.


 

Vortrag „Sterben und Tod in der Philosophie“  

- Abstract-

Was ist es, das uns so besonders über den Tod nachdenken lässt? Der Tod ist als Widerspruch des Lebens trotzdem ein fester Bestandteil desselben.

In diesem Vortrag werden das Sterben und der Tod aus verschiedenen philosophischen Betrachtungswinkeln beleuchtet.

Der Tod stellt eine Grenze dar. Es wird überlegt, was es für uns bedeutet, diese Grenze als zum Leben dazu gehörig, aber den Tod trotzdem als unverfügbar zu erleben. Die Rolle der Vernunft im Umgang mit dieser Grenze wird bedacht, dabei werden verschiedene philosophische Überlegungen z.B. aus derAntike vorgestellt.

 

In einem weiteren Abschnitt wird das Leib-Seele-Problem, das seit Jahrtausenden in der Philosophie diskutiert wird, vorgestellt. Einerseits werden Leib und Seele als Einheit, andererseits als getrennt gedacht. Was bedeuten diese verschiedenen Ansichten für das Nachdenken über den Tod und das Sterben?

 

Unser lineares Zeitempfinden setzt dem Leben einen Anfang und ein Ende. Die Vorsokratiker allerdings dachten die Zeit kreisförmig. Diese andere Art, sich im Kreislauf der Zeit zu wissen, hat auch Auswirkungen auf die philosophischen Überlegungen über Geburt und Tod. Kreisförmig gedachte Zeit wäre absolut und nicht überschreitbar, alles würde ewig wiederkehren. Wäre das ein Trost?

 

Ein großer Teil des Vortrages ist dem Bereich der Medizinethik sowie dem Umgang mit Sterbenden in unserer heutigen Gesellschaft gewidmet. Inwieweit hat der Einzelne ein Recht auf seinen eigenen Tod?

 

Anhand einer kleinen sprachphilosophischen Darstellung wird der Tod „durchdekliniert“.

 

Sollten Sie bzw. Ihre Einrichtung an diesem Vortragsangebot Interesse haben, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf!