MILAN - Philosophische Praxis Erfurt

                      Dietlinde Schmalfuß-Plicht - Willkommen bei MILAN!

 

Foto: Sandy Craus

 

 

 

 

In jedem Kind liegt eine wunderbare Tiefe. (Robert Schumann)

!!! Veranstaltungsreihe Phil & Sophie (Philosophieren mit Kindern) !!!

 

 

Philosophieren mit Kindern 

Kinder fragen, fragen, fragen ... Damit verfügen sie instinktiv über eine grundlegende Voraussetzung zum Philosophieren. Diese wunderbareTatsache ist der Ausgangspunkt für die philosophische Arbeit mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

 

Mein Angebot für Eltern  

Sie können mich für private Kinderfeste wie Geburtstagsfeiern oder Schuleinführungsfeste etc. "buchen". Gern gestalte ich für Ihre Kinder und deren Gäste ein bis zwei besondere Stunden, in welchen sie die Welt auf eine ihnen ungewohnte Weise entdecken können. Die Gruppe sollte aus mindestens 6, aber maximal 10 Kindern bestehen.  

Sprechen Sie mich an!

 

Mein Angebot für Kindergärten und Grundschulen

In regelmäßig stattfindenden Philosophier-Stunden möchte ich die Kinder mit ihren Fragen ernst nehmen und mich darauf einlassen, mich gemeinsam mit ihnen in kleinen Gruppen auf die Suche nach möglichen Antworten zu begeben. Die "Sehnsucht nach Wissen" (Thomas von Aquin), die ihren Ausdruck in Neugier und Staunen hat, soll angefacht werden, so dass sie für die weitere Entwicklung des Kindes eine stabile Grundlage bildet.  

Gern komme ich in Ihre Einrichtung!  

Sprechen Sie mich an!

 

 

Ziele: Das Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung einer Fragekultur. Die Kinder sollen Selbst-denken erlernen. Es geht in erster Linie darum, das Philosophieren mit Kindern als Tätigkeit auszuüben, den Kindern „Denkfähigkeiten“ zu vermitteln. Die Vermittlung von Philosophie als Wissenschaft (verschiedener Weltanschauungen oder Philosophierichtungen) spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Kinder lernen sich (ihrer) selbst bewusst zu bewegen und ihre Lebenswelt zu gestalten. Philosophieren mit Kindern soll kommunikative Fähigkeiten vermitteln, den vernünftigen Umgang mit anderen fördern, das Selbstvertrauen stärken, Toleranz und Respekt wachsen lassen – durch Zuhören, Gespräch und Akzeptanz. 

Methoden:
 Die wichtigste Methode ist das Philosophische Gespräch. Wichtig ist hierbei das Gesprächsklima. Von Anbeginn wird darauf geachtet, dass jeder Redebeitrag ernst genommen wird und jeder gleichberechtigter Dialogpartner ist. Dadurch werden das Selbstwertgefühl einerseits, aber auch der Respekt und die gegenseitige Achtung andererseits gefördert. Drei Schritte, die als Elemente der Philosophie gelten, werden im Philosophischen Gespräch mit Kindern umgesetzt:

-       Fragen

-       Kritik

-       Dialog

 

FRAGENFragen ist Kindern immanent  

- Philosophieren ist nichts von außen Aufgedrängtes. Kinder stehen der Welt staunend gegenüber, das dokumentiert Offenheit und Interesse. Fragen ist der spezifisch philosophische Zugang zur Welt.  

- Philosophieren mit Kindern ist Aufwertung von Fragen, Fragen ist positiv, eine „Fragekultur“ wird etabliert. Das unbefangene Fragen der Kinder wird bewahrt.   

 

KRITIKKritik im Sinne der Aufklärung bedeutet Selbstbestimmung und selbstbestimmtes Denken (Kant: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit)  

- Philosophieren mit Kindern hilft, den Einstieg in die Unmündigkeit zu verschieben bzw. zu verhindern. Übung in Kritik gibt Orientierungshilfen bzw. –wissen, aber keine Orientierungsangebote.  

 

DIALOGDas Medium des Denkens ist das Gespräch. Zunächst werden Fragen gestellt, dann mögliche Antworten gegeben, diese geprüft und evtl. wieder verworfen. Dieser Prozess geschieht im Dialog. Voraussetzung für alle am Gespräch Beteiligten sind Wahrheitsanspruch, Richtigkeitsanspruch sowie Wahrhaftigkeitsanspruch. Für einen gelingenden Dialog gilt es grundlegende Regeln im praktischen Umgang mit sich und den anderen Beteiligten einzuhalten.

- alle dürfen sagen, was sie wollen  

- es wird vorurteilsfrei auf alle Argumente eingegangen  

- die Gesprächsteilnehmer legen den Gesprächsverlauf weitgehend selbst fest  

 

Die grundlegenden philosophischen Methoden werden kindgemäß je nach Situation durch Spiele, kreative Übungen sowie auch Zaubereien erweitert.